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L'EGLISE NOTRE-DAME - Présentation


Das Dorf Saint Père liegt, umbegen vom Wasser des Flüsschens Cure, im touristischen Schatten des Schriftstellers Romain Rolland zufolge eine "Blume anmutiger, vollkommener Kunst". Dort ließen sich im Mittelalter Mönche nieder, die auf der Flucht vor den normannischen Eindringlingen ihre Abtei auf eine benechbarte Anhöhe verlegt hatten, auf den Vézelay. Während der Einfluss der Abtei im 13.Jahrhundert nachzulassen begann, wurde nur 2 km entfernt, in Saint Père, eine Kirche im gotischen Stil errichtet. Der Name ihres Begründers und das Datum des Baus der Kirche sind nicht bekannt. Der französische Baumeister Viollet-le-Duc datiert den Beginn der Bauarbeiten auf das Jahr 1240.

Schon von weitem erblickt man die Kirche mit ihrem holen, schlanken Turm, einem der elegantesten im Departement Yonne. AlleStockwerke sind mit schönen Doppel-Spitzbögen durchbrochen. Musizierende Engel, marschierende Krieger, eingerollte Schlangen und Drachen zieren Ecken und Friese. Seine steinspitze erhielt der Turm nicht von dem Architekten, der ihn 13.Jahrhundert entworfen hat. Erst im darauf folgenden Jahrhundert wurde ihm ein Dachstuhl aufgesetzt, der heute durch ein Schieferdach ersetzt ist, durch das der Turm eine Höhe von 50 m erreicht.

DasBauwerk ist auch bemerkenswert durch ein Giebelfeld, das ebenfalls aus dem 13. Jahrhundert stammt. Von diesem Giebelfeld sagte der Schriftsteller Prosper Mérimée, es sei "ebenso schön, wie das Giebelfeld von Vézelay groß ist". In einer Pyramidenform präsentiert es eine Gruppe von zehn Skulturen, darunter Christus, die Jungfrau Maria und die Heilige Maria-Magdalena. Der Portalvorbau bewahrt die Erinnerung an eine reiche Bildhauerkunst. Auch wenn im Tympanon das Jüngste Gericht erhalten geblieben ist, zeugen die leeren Nischen und enthaupteten Figuren von der Böswilligkeit der Menschen in der Vergangenheit.



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Bibliographie :

- DELMONT (Estelle), Etude de la travée Sud Est du porche de Notre Dame de Saint-Père (Yonne, 89), DESS Archéologie et Architecture, Université Marc Bloch (Strasbourg), 2004

- DUBOURG-NOVES (Pierre), "l'église Notre-Dame de Saint-Père-sous-Vézelay", Dans Société Des Fouilles Archéologiques des Monuments Historiques de l'Yonne, n°5, 1988

- BRUAND (Yves), "Eglise de Saint-Père sous Vézelay", Dans Congrès Archéologique de France, Auxerre, éd. SFA, 1958

- VIOLLET-LE-DUC (Eugène Emmanuel), Dictionnaire raisonné de l'architecture française, du XIème au XVIème siècles, Paris, 1854-1889, 10 tomes, Article "pignon" p. 138 et Article "porche", p. 272

- Abbé PISSIER (Alexandre), "L'église de Saint-Père", Extrait du Bulletin de la Société des Sciences Historiques et Naturelles de l'Yonne, 2ème sem. 1902, Réédition Ateliers de la Pierre-qui-vire, Saint Léger Vauban, 1986
--EN VENTE par correspondance sur notre site Internet et au musée archéologique de Saint Père --

- PETIT (Victor), Description des villes et campagnes du département de l'Yonne, Auxerre, éd. Gallot, 1870, Réédition Librairie Voillot,Avallon, 2001

 

 

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